Projekte des Bürgervereins

Gemeinsam sind wir erfolgreich

Der Bürgerverein Bulach arbeitet aktuell an einer ganzen Reihe von Aufgaben, die unmittelbar unseren Stadtteil betreffen.

 

Das sind unter anderem Themen wie Kreisverkehr, Gehwegparken, barrierefreies Rathaus etc..

 

Einen Überblick können Sie sich anhand der angehängten Datei, welche die Ziele in zusammengefasster Weise darstellt, verschaffen.

Ziele
Ziele.pdf
PDF-Dokument [4.4 MB]

Lärmschutz an der L605

In den vergangenen Jahren konnte bereits die Errichtung einer Lärmschutzwand von der Pulverhausstraße bis zur Eisenbahnbrücke am Bulacher Friedhof erreicht werden. Leider steht das nach Süden über den Friedhof hinwegführende Teilstück noch aus. Dies ist deshalb so wichtig, da an der L605-Brücke über die Wilhelm-Leuschner-Straße im südlichen Bulacher Gewerbegebiet ein sogenannter Lärm-Hot-Spot besteht (siehe Bild). Dieser Hot-Spot, der explizit im Lärmaktionsplan der Stadt Karlsruhe zu finden ist, strahlt den Lärm über die beim Friedhof gelegene Hochgleisbarriere in das südliche Bulach ab. Wir sind deshalb bemüht, dass dieses fehlende Teilstück baldmöglichst erstellt wird. Die Planungen hierfür wurden seitens der Stadt bereits erstellt, es fehlt allerdings noch die Finanzierung.

Bauen in Beiertheim und Bulach

Aus Anlass diverser Bauvorhaben und zur Vermeidung weiterer "Bausünden" befassen sich die Bürgervereine Beiertheim und Bulach intensiv mit dem Thema "Bauen und Wohnen in Beiertheim und Bulach".

Zu diesem Zweck wurde ein gemeinsames Positionspapier erarbeitet, das wie folgt lautet:

 

Positionen "Bauen und Wohnen in Beiertheim und Bulach"

 

Die Stadtteile Beiertheim und Bulach dürfen ihre Erkennbarkeit und Identität nicht verlieren.

Das städtebauliche Gesicht der Stadtteile ist zu erhalten, statt es zu verwässern.

Bauliche Beliebigkeit und Bausünden müssen vermieden werden.

 

1.  Ortsbild erhalten

     Neubebauung muss sich in ihrer Kubatur am bestehenden historischen Baubestand bzw. an der         im Straßenzug üblichen und ortsbildprägenden gewachsenen Bebauung und nicht an

      einzelnen Bausünden orientieren. Die charakteristische städtebauliche Struktur

      der jeweiligen Straßenzüge ist zu erhalten. Baumaßnahmen - auch etwaige Nachverdichtungen -       müssen geregelt erfolgen; Verfahren nach § 34 BauGB sind nicht mehr zielführend.

 

2.   Historische Bebauung und Fassadengestaltung erhalten

       Die verbliebenen historischen Häuser der alten Dorfkerne sowie die Fassadengestaltung der

       nördlichen Stadterweiterung Beiertheims sollen soweit möglich erhalten werden, da diese das

       Bild des Stadtteils wesentlich prägen.

 

3.   Aufhebung und Erneuerung von alten Bebauungsplänen

       In beiden Stadtteilen bestehen alte Bebauungspläne, die nicht konsequent angewendet werden.        Es gilt daher den Status veralteter Pläne klar zu definieren und diese - wenn möglich -                        aufzuheben bzw. durch neue zu ersetzen. Seitens der Stadtverwaltung müssen den

       Bürgervereinen zur Beurteilung der Gesamtsituation und von Fragestellungen von Bürgern die            vorhandenen Bebauungspläne digital und kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

 

4.   Definition der angestrebten Baustrukturen in einem "Handbuch"

       Anhand eines Handbuchs soll durch die Stadt in Abstimmung mit den

       Bürgervereinen definiert werden, welche Gebäudeformen je nach Gebiet und

       Straßenzug anzustreben sind und welche bestehenden Beispiele nicht als

       Referenz für künftige Bebauung dienen sollen.

 

5.   Verkehr menschenfreundlich gestalten

       Insbesondere die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum kann Mehrverkehr und

       eine Verschlechterung der Parkraumsituation zur Folge haben. Daher ist ein

       Konzept für die Nutzung der knappen vorhandenen Verkehrsflächen erforderlich,

       das den Interessen des Pkw-Verkehrs, des Radverkehrs und der Fußgänger

       gleichberechtigt Rechnung trägt.

 

6.   Förderung einer diversen Stadtteilbevölkerung

       Beiertheim und Bulach zeichnen sich auch durch eine heterogene

       Bevölkerungsstruktur aus. Es ist wünschenswert, dass auch in diesen Stadtteilen

       geeignete und bezahlbare Grundstücke u.a. für Familien mit Kindern erhalten

       werden. Der Bau von Pflegeheimen soll entsprechend Gemeinderatsbeschluss,

       pflegebedürftige Mitbewohner wohnortnah unterzubringen und zu betreuen,

       unterstützt werden.

 

7.   Grün erhalten unf fördern - Versiegelung reduzieren

       Der Ausbau von "Grün" im öffentlichen und im privaten Raum muss gefordert und gefördert                werden, um eine weitere Aufheizung der Stadtteile zu verhindern. Bei allen Bauvorhaben muss          die Stadt der verstärkten Versiegelung von Flächen sowie der Grünvernichtung, wie z. B. Fällung        großer vitaler Bäume, entgegenwirken. Die Bürgervereine und jeder Bewohner sind dazu                    aufgerufen, ihrerseits auf den Grünerhalt bzw. dessen Vermehrung in den Stadtteilen                          hinzuwirken.

 

Stand:12/2018

 

 

Ineressierte Bürgerinnen und Bürger können sich das Positionspapier hier herunterladen und ausdrucken.